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Wettbewerb: Spielbudenplatz Hamburg

Die Idee zu unserem Entwurf für den Hamburger Spielbudenplatz leitet sich aus den unterschiedlichen Charakteren der Hansestadt aber auch vom Namen "Spielbudenplatz" ab.

Sechs über den Platz verteilte Pylone nehmen spielerisch das Thema Kräne im Hafen auf und vermitteln eine technisch lebhafte Atmosphäre. Große, in der Sonne liegende Treppenpodeste bieten vielfältige Möglichkeiten, sich hier aufzuhalten. Durch die geschwungenen Treppenpodeste ergeben sich interessante kleine Untereinheiten des Platzes, der aber weiterhin auch als Ganzes genutzt werden kann.

Eine Gabionenmauer schirmt den nicht unerheblichen Lärm der Reeperbahn vom Platz ab. In den beiden Eingangsbereichen des Spielbudenplatzes im Westen und Osten werden entsprechend dem historischen Vorbild Bäume (Gleditschien) im Raster gesetzt. Kleinere Baumgruppen von japanischen Zierkirschen werden an der südlichen Seite des Platzes den Bänken zugeordnet und lockern das Bild des Platzes insgesamt auf. Die acht Meter langen Bänke bieten ausreichende Sitzmöglichkeiten und verhindern ein Befahren des Platzes von der Südseite aus.

In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Weisser in Northeim, Frau M. Dienberg, Frau D. Hennecke, Herrn D. Bodenhagen und Herrn S. Potengowski (Künstler).