Gutachten zur Erweiterung des Messestandortes Lokhalle Göttingen
Auftraggeber: GWG - Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH
In Arbeitsgemeinschaft mit bmp architekten Göttingen wurde ein Gestaltungsgutachten zum Ausbau des Messe- und Veranstaltungsortes Lokhalle erarbeitet, welches neben der Errichtung eines neuen Gebäudekomplexes eine Aufwertung des Außenraumes beinhaltet.
Der Planungsgedanke berücksichtigt einen strategischen Entwurf zur Stärkung und Entwicklung des Messestandortes Lokhalle, der gleichsam einen positiven Effekt auf den umgebenden Stadtraum ausübt. In Verbindung mit der Leineaue wird durch die Aufwertung ein innerstädtischer Erholungsraum geschaffen, den die Lokhalle als Vermarktungspotenzial nutzen kann.
Ziel war hierbei neben der Schaffung von neuen, repräsentativen Platzsituationen, den Außenraum in Funktionsbereiche zu strukturieren und das Stadtquartier im gesamtstädtischen Kontext besser zu integrieren.
Bei der Gestaltung der Plätze wird mit dem Einsatz von Schotterbeeten und Gleissträngen an die Historie des Ortes angeknüpft. Gleichzeitig werten moderne Materialien, wie Lichtbänder im Boden, den Raum auf, wobei im Sinne der Nachhaltigkeit stets Funktionalität und Ästhetik vereint werden.
Das Planungskonzept berücksichtigt eine prozesshafte Entwicklung. So wächst der Außenraum mit den jeweiligen Ausbaustufen der Messehalle. Jeder Teilraum bildet somit eine Einheit und fügt sich letztlich in das Gesamtkonzept ein.

